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Bücher / Hörbücher
Immanuel Abt
Licht unten im Tal
Roman
ISBN-10 : 3-9521993-1-1
ISBN-13 : 978-3-9521993-1-2
Einband : Paperback
Seiten/Umfang : 160 Seiten - 19 × 12 cm
Erschienen : 1. Auflage 31.03.2004
Gewicht : 161 g
Preisinfo : 12,70 Eur(D) / 19,80 CHF
Die Schule eine Stätte des Horrors? Weshalb laufen immer wieder Schüler Amok? Der Roman zeigt, warum Institutionen und Zwänge zum Auslöser von Gewalt werden können.
Rückseitiger Covertext:
In der letzten Zeit hatte sich ein bestimmter Gedanke zu einer echten Idee entwickelt. Zu viel war geschehen. Zu groß der Hass im Herzen, der keinen Platz mehr frei ließ für andere Dinge, der alles verschluckte, in sich reinstopfte, immer größer wurde, mehr Platz brauchte, den ganzen Menschen überfiel und immer weiter wuchs, einem Krebsgeschwür gleich. Die Idee, etwas zu machen, was man nicht machen durfte. Etwas Böses und Unmoralisches. Ein bisschen Hass abzuladen, ein bisschen zu schlagen, ein bisschen zu quälen, ein bisschen zu stechen, zu schießen, zu töten. Ein kleines bisschen Tod in die Häuser derer bringen, die ihn von oben herab behandelten. Ein bisschen Verderben denen bringen, die sich so sicher fühlten. Ein bisschen Blut fließen lassen. Ein paar Tränen, wenige nur, aber solche, die nur echter Schmerz hervorzubringen vermag. Ein bisschen etwas machen, was man sonst nicht tut. Ein kleines Geheimnis, nichts Großes, nur ein bisschen Sterben bringen.
Immanuel Abt ist das Pseudonym eines jungen Walliser Autors. "Licht unten im Tal" ist sein erster Roman.
Die Geschichte entstand während der späteren Schulzeit des Autors.
Anmerkung des Autors:
Die Geschichte liefert keine Erklärungen, sondern sie versucht, eine soziale Realität nachzuzeichnen, deren Kausalität mehrschichtig ist. Dabei wird im Buch ein Tabu gebrochen: Nicht die Perspektive der Opfer, sondern die des Täters rückt in den Vordergrund. Und damit verschwinden die Grenzen zwischen Gut und Böse; das macht Angst.
Immanuel Abt
Leserkommentar:
Ein junger Mann läuft Amok.
Eine harte Geschichte über einen Schüler, dessen Flucht vor sich selbst in brutalem Hass endet. Trotz aller Aggression, immer wieder voller Poesie. –
Gesellschaftskritisch.
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