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Rudolf Nedzit, 2011
Foto und Copyright: Theodor Boder
Rudolf Nedzit
Menschliches Zusammenleben fängt im Kleinen an: Das Paar, kleinster und doch wichtigster Pol der Gemeinschaft, steht seit Menschengedenken im literarischen Blickfeld. Über das Gelingen und Scheitern sozialer Gefüge in früheren wie heutigen Gesellschaften schreibt der saarländische Autor Rudolf Nedzit. Der westdeutsche Romancier wurde 1957 in Saarlouis geboren und betrat mit „Wantlek – Briefe an einen Freund“ 2007 die literarische Bühne. Aufmerksamkeit und Wohlwollen über die Grenzen Deutschlands hinaus waren ihm fortan gewiss. Der Briefroman wuchs sich zu einer Trilogie aus, die 2010 in einer Gesamtausgabe erschien: „Wantlek – ein philosophischer Roman“.
In „Weil wir sind, die wir sind“ zeigt sich Rudolf Nedzit nicht als Historiker, sondern als genauer Beobachter heutiger Zeit. Er beschreibt sich selbst als „Menscheninteressierten“, als „Erkunder der Seele“ und weist damit auf sein zentrales Thema hin: Menschlichkeit in all ihren Facetten.
Rudolf Nedzit lebt in Saarlouis, er ist verheiratet und hat zwei Söhne.
info@rudolf-
Bücher / eBooks:
Wantlek
Ein philosophischer Roman
Weil wir sind, die wir sind
Schreiben, wahres, großes Schreiben hat immer mit Leidenschaft zu tun. Und Leidenschaft immer mit Leiden. Und dieses Leiden ermöglicht es dem Schreiber über sich, aus sich hinauszuwachsen und schafft somit die Grundlage für sein Werk. Und nur um das Werk geht es, nicht um die Person. Dass Werk und Person nicht zu trennen sind, diese Aussage stimmt nur bis zu einem gewissen Grad: bis das Werk vollendet ist. Danach verselbstständigt es sich, entlässt gewissermaßen seinen Urheber aus der Verantwortung, geht eigene Wege, kennt den Schreiber nicht mehr. – Eine Vorstellung, die mir immer schon sehr gefallen hat, so sehr, dass ich sie nicht mehr missen wollte!
Rudolf Nedzit