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Bücher / Hörbücher
Richard Brautigan
Willard und seine Bowlingtrophäen
Ein grotesker Kriminalroman
Titel der amerikanischen Originalausgabe:
WILLARD AND HIS BOWLING TROPHIES
A Perverse Mystery
First published by Simon and Schuster, New York 1975
Neuausgabe in neuer Übersetzung
Aus dem Amerikanischen von Christiane Bergfeld
ISBN : 978-3-905802-01-6
Einband : Paperback
Seiten/Umfang : 168 Seiten - 20,5 x 13,5 cm
Erschienen : 1. Auflage 01.03.2008
Gewicht : 224 g
Preisinfo : 15,50 Eur(D) / 16,00 Eur(A) / 24,80 CHF
Cover-Illustration:
Wendell Minor
Lesung mit Christiane Bergfeld
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Cover
Infoseite von
Christiane Bergfeld
Medienspiegel:
Rezension
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HOW2FIND.DE
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Saarbrücker Zeitung
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Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Neue Zürcher Zeitung
Richard Brautigans Roman über den American Way of Life.
Rückseitiger Covertext:
In einem kleinen schäbigen Hotelzimmer in San Francisco warten die drei Logan-Brüder auf den alles entscheidenden Telefonanruf. Einen Anruf, der sie 3000 Dollar kostet, sauer ergaunerte und geraubte Dollar. Er soll ihnen verraten, wo sich die gestohlenen Bowlingtrophäen befinden.
„Der tigernde Logan hockte jetzt neben seinem Bruder auf dem Bett. Er war es satt, in dem kleinen Zimmer herumzutigern. Und den Revolver hatte er auch in einem Koffer verstaut. Er glotzte das Telefon an. Bald würde es klingeln, und drei lange Jahre der Suche wären vorbei. Er öffnete und schloss mehrmals die rechte Hand. Und zwar so, dass seine Brüder es nicht mitkriegten. Er übte, wie man einen Anruf entgegennimmt.“
Anmerkung zur Übersetzung:
Bei diesem Übersetzungsprojekt (das Original erschien 1975 im Verlag Simon and Schuster, New York, unter dem Titel: „Willard and His Bowling Trophies. A Perverse Mystery“) sind die üblichen „Schönschreibregeln“ außer Kraft gesetzt: Hier sind nämlich ständige Wort- und Klangwiederholungen nicht nur nicht verpönt, sondern vom Autor ausdrücklich gewollt. Irgendwann einmal soll aus dieser Übersetzung ein Hörbuch werden. Und spätestens dann wird auffallen, wie o- oder ei- oder au-lastig manche Sätze sind. (Ich sage nur: gestoooohlene Booooowlingtroooophäen. Mit „geklauten Pokalen“ klappt das nicht. Und aus der Kapitelüberschrift „Some Salve Talk“ wird in der Übersetzung „Salbengelaber“ – das trifft nicht nur den Inhalt sehr genau, sondern wäre mit Sicherheit eine „deutsche Brautiganeske“.) Brautigan schrieb eine Art lyrischer Prosa voller überraschender Metaphern.
Christiane Bergfeld
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Die neue Übersetzung von Christiane Bergfeld wurde mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung 2007 ausgezeichnet.
Aus der Jurybewertung:
"Der 1984 gestorbene Richard Brautigan – Autor von "Forellenfischen in Amerika" – galt als Ikone der Hippie-Literatur, was sein Werk nicht daran hinderte, in der Versenkung zu verschwinden. In den letzten Jahren von Kleinverlagen gepflegt, werden einige von Brautigans Büchern nun neu übersetzt, darunter die 1974 erschienene sarkastische Komödie "Willard und seine Bowlingtrophäen". Christiane Bergfelds Neuübertragung steht vor keiner leichten Aufgabe. Denn es gilt, Brautigans kruden Witz, seine Derbheiten und sprachlichen Verrenkungen in ein Deutsch zu bringen, das keiner modischen Zeitgeistsprache folgt. Die vorgelegten Auszüge zeigen, dass Christiane Bergfeld einen Weg aus diesem Dilemma gefunden hat, und so liest man mit Freude, wie in diesem aberwitzigen Roman von Spaghettibroten, Pilzerkrankungen im Genitalbereich und von drei Brüdern, die zu Bowling-Assen wurden, erzählt wird."
www.literaturpreise-hamburg.de
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